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Heute haben wir eine echte Sensation für euch:

Den ALLERERSTEN Marshall Verstärker, der je gebaut wurde!

Der Verstärker kam zur Inspektion und soll jetzt meistbietend verkauft werden.

Dieser Verstärker wurde von einem gewissen Jianu Marchal, genannt Jim, in einem kleinen Dorf in der Nähe von Brașov in Transsilvanien gebaut.
Eben jener Jianu, der später nach England auswanderte und unter dem Pseudonym Jim Marshall ein Verstärkerimperium gründete.

In jungen Jahren war er bereits mit Elektrotechnik in Kontakt gekommen, nachdem sein Urgroßonkel Nikolaus Tesla das erste elektrische Automobil erfunden hatte.
Mit Bauteilen aus einem russischen Atom-Uboot und etwas Unterstützung seines Urgroßonkels entwickelte er diesen Verstärker und nannte ihn SUPER P.A. 100W.

In Rumänien bedeutet „pa“ (oft auch „p-pa“ geschrieben) soviel wie „Tschüss“, damit waren wohl die Trommelfelle der Benutzer gemeint.

Mittels zweier 6П27C Röhren aus dem Uboot erzeugte die Endstufe stramme 100 Watt und war für die damalige Zeit ungeheuer laut. Da die Röhren nicht mehr verfügbar waren wurden sie später in England gegen EL34 ausgetauscht.

In der Vorstufe arbeiten drei Doppeltrioden vom Typ 6Н2П-EB. Er verfügt, wie wir es kennen, über zwei getrennt in der Lautstärke regelbare Eingänge, eine Dreibandklangregelung und einen Presence Regler.

Die verwendeten Bauteile sind durchweg hochwertig, sie sollten ja den kalten Krieg überdauern.
Auch deswegen funktioniert der Verstärker bis heute tadellos und klingt senzațional, wie die Transsilvanier sagen.

Der Verstärker befindet sich bis auf ein paar Kleinigkeiten im Originalzustand:
– Im Schriftzug wurde das C gegen ein S ersetzt und ein L angefügt.
– Ein Potentiometer wurde gegen ein RFT Poti aus der ehemaligen DDR ausgetauscht, offenbar auf dem Weg nach England.
– Das Netzkabel stammt von einem südschwedischen Export-Staubsauger.

Wer also dieses einmalige Zeugnis der Verstärkergeschichte erwerben möchte schickt bitte baldmöglichst ein adäquates  Angebot an folgende Email: info@cptgl.com

Viel Glück!
Euer Captain

Hi ,
ich hätte gerne alle 2 😉. Der Vox daneben kommt sicher noch aus der Werkstatt von Tesla in Smiljan 87/1, 53211, Smiljan, Kroatien, seinem Geburtshaus.
Dort hatte ich das Glück eine Replika probe zu spielen:

https://www.youtube.com/watch?v=gqs8bRMhBgA
LG,
Ossi

Hallo Captain,

ich biete 666€, das einzig adäquate Angebot für diesen teuflischen (oder vampirischen?) Amp. Wobei allein das schwedische Stromkabel mind. 300€ wert ist! Lass Dich da nicht über den Tisch ziehen ☝🏼
Lachende Grüße aus der Toskana
Frank

Hi Captain

ich biete 20 metal hard gekochte Ostereier in der custom colour Porsche midnight blue

Greets
Richard

„Wer also dieses einmalige Zeugnis der Verstärkergeschichte erwerben möchte schickt bitte baldmöglichst ein adäquates Angebot“

Ich biete für diesen Amp 270.000 транссыльванскии копеек (Transsylvanische Kopeken).
Jedoch erwarte ich, dass vor Auslieferung rechtsseitig am Gehäuse noch ein Halter für die traditionelle Wodkaflasche angebracht wird.

Happy Easter!
LG, Larry

Hi Captain,

ich bin bereit den Amp gegen meine Dias aus dem letzten Rumänien Urlaub zu tauschen.
Darunter 362 Bilder mit der Marmorstatue, die von Jim Marshall in Brasov errichtet wurde, vor der Cathedrala Negra. Diese wurde 2003 nach Sibiu verbracht, wo ich sie festgehalten habe. 
Im Rahmen der Stadtrenovierung wurde sie leider so stark beschädigt, dass die Trümmer entsorgt wurden und heute in Teilen für die Restauration des ehemaligen Präsidentenpalasts genutzt 
Deshalb sind diese Dias die letzten und einzigen noch bekannten Fotos des legendären Jianu Marchal Denkmals und von unschätzbarem Wert. Ein Vielfaches des Verstärkers! 
 
Schönen April 🙂
Heiko
Sehr gelungen Captain!
Bis zu Erwähnung von Tesla war ich voll dabei!
 
Beste Grüße,
Andreas
Hi Captain,
am 01. April warte ich meistens noch auf mein Gehalt,
aber 1€ hätte ich in der Tasche.
Wenns reicht, kontaktiere mich.
Könnt ihn am Karfreitag abholen kommen 😉 Cheers 🍻 Gruß Paul

Servus Cap,
Mein Papa stammt aus Mettersdorf, in rumänisch Dumitru. Er hat in Bistriz, in rumänisch Bistrita, Automechaniker gelernt und in der Autowerkstatt des Ion Piloiu einen Jianu Marchal, genannt „Ion der Löter“ kennengelernt. Dieser Ion war in der Werkstatt des Piloiu und auch sonst wo für alle Sachen zuständig, die mit Strom, Kabeln und dem Brennen von Schnaps (deswegen „der Löter“) in der Brennerei am Bach neben der Werkstatt zu tun hatten und er kam aus der Nähe von Brasov, genauer aus Codlea, einem Dorf etwas westlich von Brasov. Mein Vater wurde als Volksdeutscher zur Wehrmacht eingezogen und im Mai ´45 in Italien gefangengenommen, Gott sei Dank von den Amerikanern. Danach haben sie sich aus den Augen verloren, wie man so sagt.

Als mein Interesse für Stromgitarren (so um 1969) erwachte, waren wir auf der Suche nach einem Verstärker und ich mußte mich zwischen einem VOX royal guardsman (Topteil mit 2x12er Box) und einem Marshall mit einer 4×12 Box (Type vergessen) entscheiden. Da mein Papa zu der Zeit noch eine 500er BMW mit Beiwagen hatte, mußte es der VOX sein. Amp und Box wurden separat zu den ersten Gigs gefahren, dann mußte ein Ford 17M Kombi her, mit der BMW wars im Winter too much.

Als mein Papa den Marshall sah, und den Namen las, fragte er den Verkäufer, ob er mal in den Amp reingucken dürfte und siehe da, er sagt: „Diese Löterei kommt mir bekannt vor und auch die Kondensatoren, schon aus wie die von einem Wolga! Und dann der Name! Hab mal mit Ion dem Löter in Bistritz einen Wolga ausgeschlachtet. Das Zeug haben wir dann in einem alten Radio verbaut, der Verstärker schaut genauso verbastelt aus wie damals das Radio! Der Ion war sowohl bei Autos als auch bei Radios grundsätzlich auf Power und Lautstarke und weniger auf Optik aus. Als das Radio fertig war, haben wir es in den Hof gestellt und aufgedreht. Die Werkstattkatze war danach taub und man konnte den Krach bis Dumitru ca 8-9 Kilometer weit hören, ein voller Erfolg, nur der Pope war sauer, weil wir es zum Mittagläuten gemacht haben. Wir haben eine Kerze unter der Ikone des heiligen Poweranz angezündet und es wurde uns verziehen. Der Verstärker ist bestimmt vom Löter. Er sagte mir, wenn er mal Kohle hat geht er nach Westen. Da kann man alles was Knöpfe hat bis 11 aufdrehen, – er meinte das wirklich so!“
Soweit mein Papa, Gott hab ihn selig.

Also Cap, Deine Story kling -mal abgesehen vom heutigen Datum – durchaus nachvollziehbar. Wir können fehlende Details unter Heranziehung eines Fläschchens Obstbrand, einem oder mehreren tuica – gerne ergänzen.

Viele Aprilgrüße
Rick

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