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Im November geht’s zurück in die 70er.
Der Twin Reverb ist der wohl am Häufigsten verkaufte Verstärker von Fender. In qasi jedem Tonstudio auf der Welt stand einer und millionen von Aufnahmen wurden mit ihm gemacht. Und mit den beiden JBL D120F Speakern war er nicht nur für Gitarre geeignet, sondern auch für das Fender Rhodes Piano und zur Not konnte man auch Bass drüber spielen. Und auch alles andere was irgendwie laut gemacht werden mußte.

1969 Fender Twin Reverb

Ab etwa 1974 hatten die Verstärker einen Master Volume Regler um die enorme Lautstärke zu zügeln. Was aber nur bedingt funktioniert, denn der Regler sitzt unmittelbar nach der Klangregelung und ist nicht wirklich soundneutral.

Ab 1976 wurde für alle, denen es nicht laut genug war, die Leistung mittels der Ultralinear-Schaltung auf 135Watt angehoben. Das macht die Amps im Sound ein bisschen steif und steril, besonders für Gitarre. Dieser hier hat „nur“ 100 Watts wie auf der Rückseite zu lesen ist. Reicht dicke!

Ansonsten kann der Amp alles: schöner, schimmernder Fender Reverb, ein tolles Tremolo und ein Clean-Sound zum Niederknien. Nur verzerren kann er nicht, und die dafür eingebaute Pull Boost funktion des Master Reglers  bleibt am Besten unbenutzt.

Ich kann mich noch an den Ibanez-Katalog erinnern, den ich seinerzeit im örtlichen Musikfachgeschäft mitnehmen durfte. Die Gitarren der Artist-Serie waren ein Traum, aber als Schüler unerreichbar.

Nachdem der Rechtsstreit mit Gibson für Ibanez kein Gutes Ende hatte haben die Jungs ein eigenes Design erschaffen, das in Punkto Ergonomie und Ästhetik ein richtig großer Wurf war. Und die Verarbeitung war ja eh schon auf Top-Niveau. Im Originaltext heisst es: The 2617 features a carved ash double-cutaway body with German carve edges, abalone purfling and cream binding mated to a set-in maple neck with a 22-fret ebony fingerboard with binding and abalone and mother of pearl split block position markers. Wow!

Dieses Exemplar aus dem zweiten Modelljahr hat noch die klassische Tune-O-Matic Bridge mit den schönen Ornamenten. Ab 1977 erhielten die Gitarren die bekanntere Gibraltar-Bridge. Und weil das Jahrzehnt langsam zu Ende ging wurden die hier verwendeten Super 70 Pickups durch Super 80 ersetzt, die leider den schönen Ibanez Schriftzug eingebüßt haben.

Der Twin stammt aus meiner privaten Sammlung, ist aber, genauso wie die Artist, in der Lounge käuflich zu erwerben.

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