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Back to the 80s! Im Juni wird gerockt. Und es wird bunt!
 Mit einem 82er Marshall 2203 und einer 79er Gibson Les Paul Custom.

Ende der siebziger hat Marshall die Zeichen der Zeit erkannt und endlich Amps mit reichlich Gain und Master Volume auf den Markt gebracht. Die Modellbezeichnung war 2204 für die 50W Version und 2203 für den hier gezeigten 100 Watter.
Die beiden ersten Gain Stufen, die im Super Lead parallel geschaltet waren und mit je einem Volume zusammengemischt wurden, sind hier in Reihe geschaltet. Um die Verstärkung in Grenzen zu halten wird der Pegel vor der zweiten Röhre durch einen 470k/1M Spannungsteiler um 30% reduziert.
Die untere Low-Sensitivity Eingangsbuchse ist mit einem Schalter versehen, der die erste Verstärkerstufe abkoppelt. Das ist der Grund, warum man beim 2203 nicht mittels eines A/B Schalters die Kanäle umschalten kann.
Der Master Regler folgt dann unmittelbar nach der Klangregelung vor dem Phasendreher. Nicht die optimale Schaltung, aber der PPIMV war wohl noch nicht erfunden. Funktioniert aber trotzdem und ebnete für viele den Weg zum Marshall Amp, denen die Vorgängermodelle immer zu laut waren.

Der Verstärker auf diesen Bildern stammt aus der JCM800 Baureihe, die Ende 1979 nach dem Auslaufen des Vertriebsvertrags mit Rose Morris eingeführt wurde. Der Zustand ist schon ein bisschen gerockt, aber die Front ziert das Autogramm von Jim Marshall. Der Amp ist unverbastelt und tut was er soll: fettes Brett bei gemäßigten Lautstärken.
Die rote Box ist von 1978 und hat noch 30W Blackbacks, die weisse von 1980, schon mit den G12-65 Celestions. Da steht auch schon JCM800 LEAD SERIES dran. Die unterschiedlichen Speaker erkennt man auch durch die Frontbespannung an der Größe der Kalotten.

Die Les Paul fällt auf, die Bullseye-Lackierung erinnert spontan an Zack Wylde, den Gitarristen von Ozzy Osbourne.
Allerdings gibt es eine Rechnung über die Lackierung aus dem Jahr 1984, das Zack Wylde Signature Modell von Gibson kam erst in den Neunzigern. Da war wohl jemand seiner Zeit voraus!
Ganz billig war der Spaß nicht, denn die Chamäleon-Lackierung, die je nach Lichteinfall zwischen rot, blau, lila und grün wechselt, hat satte 1067DM gekostet, ein Haufen Geld Anfang der Achziger! Dabei wurde wohl auch die Fräsung eines Floyd Rose Vibratos verschlossen. Und das alles im Zarten Alter von fünf Jahren.
Seitdem schiebt die Paula augenscheinlich eine ruhige Kugel, denn der Zustand ist als sehr gut einzustufen. Und auch die Bundierung auf dem raren Maple Fretboard ist noch TOP.
Die Schecter Superrock Pickups stammen auch aus der Zeit. Um Feedback zu vermeiden waren sie vergossen. Die goldene Brücke war wohl auch damals schon zu abgerockt und wurde durch Neuteile ersetzt.
Insgesamt ein tolles, authentisches Instrument in bemerkenswertem Zustand mit allem, was ein Hard Rocker braucht.

 

 

 

Die Gitarre kann in der Lounge ausprobiert und käuflich erworben werden, Amp und Boxen stammen aus der Captain Sammlung, NFS.

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