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Miss Mai ist der Wahnsinn! Eine 58er ES335 an einem 58er Bassman. Eine Traum-Kombi für die meisten Guitarreros.

Diese 335 ist 68 Jahre alt. Kaum zu glauben. Denn der Zustand ist unglaublich gut. Bis auf eine Macke am Boden und ein paar Dellen an der Halsrückseite ist die Gitarre in exzellentem Zustand.

Und sie ist völlig original, auch der originale Koffer ist dabei. Sammlerzustand.

Gibson brachte die ES335 offiziell im April 1958 auf den Markt, rechtzeitig zur NAMM in Chicago. Das Konzept war völlig neu, denn man kombinierte eine Archtop-Vollresonanz-Gitarre mit einem zentralen Holzblock, der die Rückkopplungsempfindlichkeit deutlich reduziert. Sie nannten das Prinzip Semi-Acoustic, und es wurde ein voller Erfolg. Schon im ersten Jahr wurden 317 Gitarren verkauft, 267 in Sunburst lackiert und 50 in Natural.

Die ersten Gitarren wurden noch ohne Binding am Hals ausgeliefert. Um die Wertigkeit und das Prestige der Gitarre zu steigern wurde das nach ein paar Monaten ergänzt und die Cutaways wurden geändert. Wir kennen sie heute als „Mickey Mouse ears“.
Kurze Zeit später wurde auch das dreilagige Sperrholz für Decke, Boden und Zargen durch ein vierlagiges ersetzt, weil oft Risse um die Buchse herum auftraten. Diese Lady hat noch das dreilagiges Holz, dem bessere Schwingungseigenschaften nachgesagt werden. Und trotzdem keine Risse an der Buchse. Auf dieses Schmuckstück wurde immer gut Acht gegeben.

Angelehnt ist sie an einen 58er Bassman mit der berühmten 5F6-A Schaltung. Das war die letzte Evolutionsstufe des Tweed Bassman, die 1952 mit dem 5B6 begann. Die ersten Bassmänner hatten das Chassis noch am Boden montiert mit einer separaten Konrolleinheit oben. Es gab einen 15″ Speaker im TV-Front Design. Das 4×10″ Layout kam dann mit der 5D5 Schaltung 1954 im Narrow Panel Outfit. Erst 1960 kam der Nachfolge-Bassman als 2×12″ Piggyback und blondem Tolex.

Dieses Exemplar stammt laut Date Code HF vom Juni 1958. Einer der Jensen P10Q ist von 1957, die anderen drei von 1961. So richtig langlebig waren die Speaker nicht, drum musste wohl mal was getauscht werden. Der Verstärker wurde in den Achtzigern von Sam Hutton in neues Tweed gekleidet. Er hat schon in den 50ern bei Fender die Amps bezogen.

Zusammen sind die beiden ein echtes Dream-Team. Der Bassman hat genug Druck und Stabilität um den Sound der PAFs in Schallwellen umzusetzen. Dabei fängt er bei Zeiten an zu crunchen und hat auch für singende Leadsounds genug Reserven. Man möchte nie mehr aufhören zu spielen……

Die ES stammt von einem Münchner Sammler und kann hier bei uns im Laden käuflich erworben werden.
https://captain-guitar-lounge.com/produkt/1958-gibson-es-335-id-5619/
Der Bassman bleibt in meiner kleinen Amp-Sammlung.

Und auch der 68er Fiat Abarth 1000 OT ist nicht verkäuflich. Den hab ich vor fast 30 Jahren restauriert und viel Spaß bei Bergrennen gehabt. Er war wegen meiner Selbstständigkeit 15 Jahre eingemottet und darf jetzt wieder auf die Straße.
Ich bin dann mal weg.

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