Auch beim Captain wirds mal zuviel, darum verkauft er jetzt einige Schätzchen aus seiner privaten Sammlung.
Hier eine 71er Tele und einen 67er Super Reverb.
Dieser Blackface Super Reverb ist kein Export-Modell und lief mit 110V. Deshalb wurde der Netztrafo durch einen 230V-Trafo vom TAD ersetzt. Alle anderen Trafos stammen von 1965 oder 1966.
Die vier JBL D110F Speaker mit den Fender Labels sind das Besondere an diesem Amp. Fender nahm damals reichlich Aufpreis für die JBL-Option. Dafür bekam man einen stabilen Ton mit definierten Bässen, auch wenn man mal eine Les Paul oder gar eine ES175 angesteckt hat. Der Amp verträgt sogar einen Bass oder ein Fender Rhodes Piano
Country-Picker erfreuen sich am Extra-Headroom, die Speaker haben einen besseren Wirkungsgrad als die CTS oder Eminence Speaker. Und über ein wenig Extra-Sparkle der markanten Alu-Kalotten.
Apropos Country, da passt die abgebildete 71er Tele natürlich perfekt dazu. Die Lady ist in einem sehr guten Zustand und bis auf den Lindy Fralin Halspickup im Originalzustand. Die Potis stammen wie so oft in dieser Zeit aus der riesigen Lieferung, die Fender 1966 bekam, Date Code 6636. Der Halsstempel verweist die Gitarre allerdings in den Juli 1971.
Die Standard-Farbe bei der Telecaster war zu dieser Zeit Blond, Olympic White hingegen war eine Sonderfarbe. Custom Color Gitarren sind immer mehr wert, aber wie sieht man den Unterschied?
Üblicherweise kann man bei der Lackierung in Blond die Maserung vom Holz durchsehen. Hier ist das extrem schwer, und weil wir uns nicht 100% sicher sind bieten wir diese Gitarre zum Blond-Preis an.
Der Hals dieser Tele ist überraschend fett und liegt perfekt in der Hand. Die Bünde wurden schon mal gemacht, man kann sofort loslegen und dem Super Reverb die Sporen geben!
Oft trennt sich der Captain nicht von seinen Schätzen, aber jetzt muss mal was gehen. Also kommt vorbei und checkt die Sachen an!
1971 Fender – Telecaster – Blonde – ID 5849
1967 Fender – Super Reverb – Blackface – ID 5845






